Bald nach der Gründung, also wahrscheinlich im Jänner oder Februar 1957, durften Adolf Bstieler, Fritz Joast und Kurt Ebner an einem Rennläuferkurs am Hochkönig teilnehmen. Sie erzählten selbst, dass sie sich wie das hässliche junge Entlein in einer Schar stolzer Schwäne vorgekommen sind. 1957 ist das Jahr “2” nach dem Staatsvertrag; da war in unseren  Tälern der Wohlstand noch nicht eingekehrt, da hatte keine Familie Geld für teure “Brettln”. Ein “Fischer Quick ” Eschenschi, doppelt verleimt, war für unsere “Asse” das höchste der Gefühle, während die anderen schon “Kneissl” oder “Arnsteiner”  (heute: Blizzard) fuhren. Bei der übrigen Ausrüstung wird das Verhältnis nicht viel anders gewesen sein!

Die Arbeit der Funktionäre:

Ich glaube, es war vor dem ersten Alpen-Cup im Langlauf (Dezember 1987), einem Rennen mit internationaler Besetzung. In der Nacht wachte Obmann Franz Holzer schweißgebadet auf, weil er einen Alptraum hatte: Alle Teilnehmer standen startbereit am Start, doch außer ihm war weit und breit kein Funktionär zu sehen, kein Helfer, kein Kampfrichter! Gar so lustig ist die Geschichte im Grunde genommen nicht, sie zeigt nämlich, wie angespannt die Nerven der Verantwortlichen vor so einem Großereignis sind.

Ohne Funktionäre gibt es keinen Verein! Manche Menschen halten sie ja bloß für “Gschaftlhuber” und Österreich für das Land der “Vereinsmeier”, wer aber ein bisschen dahinter blickt, wird zugestehen müssen, dass diese Leute in den meisten Fällen gute Arbeit zum Wohl der Allgemeinheit leisten.